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Wien

Mai 15, 2009
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ALBERTINA:

Meine Mama und ich waren vom 6. bis 7. Dezember in Wien, da ich die ganze Zeit wie verrückt gebettelt hatte, denn ich wollte mir unbedingt die Van Gogh Ausstellung ansehen und die ging nur noch bis zum 8. Dezember. Also fuhren wir am Samstag mit den Zug nach Wien.

Der erste Tag war ziemlich angenehm, wenn man von den vielen Leuten und dem ganzen Gedränge einmal absieht. Wir gingen einfach die Kärntnerstraße auf und ab, waren im Mannerladen, in einen Büchergeschäft und in anderen Läden. Ich bekam sogar das neue Buch von Harry Potter: „Die Märchen von Beedle den Barden“. Unser Hotel war eigentlich ganz schön. Es hieß Astoria und man hatte direkten Blick auf die Kärntnerstraße.

Am Nachmittag trafen wir eine Bekannte – ich bekam ein weiteres Buch – und gingen mit ihr durch die Stadt. Sie zeigte uns das Hundertwasserhaus, dass, ich nehme mir mal die Erlaubnis das zu sagen, wirklich hässlich aussah und wohl immer noch hässlich aussieht. Danach den Adventsmarkt am Rathausplatz der wirklich voll war. Man konnte sich kaum bewegen in dieser Menschenmasse! Hier bekam ich auch meine alljährliche Zuckerwatte. Nach Tee für mich und Punsch für die Erwachsenen gings weiter um etwas zu Essen zu besorgen.

Natalie wollte uns in ein italienisches Restaurant einladen doch das hatte zu. An einen Samstag, in der Weihnachtszeit, wo so viel los ist! Leicht – aber nur leicht – verärgert gingen wir weiter um noch irgendwo etwas zu Essen. Ich war schon ziemlich müde und hätte notgedrungen auf Essen verzichten können, aber irgendwie setzte ich Fuß vor Fuß und kippte nicht einmal um. Nach einigen totschlagenden Minuten fanden wir dann was. Es war ein großer Wienerkeller mit richtigen Wiener Schnitzel – das eigentlich aus Mailand kommt. Ich schaffte es diese Riesenportion von einen Schnitzel runter zukriegen. Als wir alle fertig waren gingen wir wieder zurück ins Hotel wo sie mich ablieferten um selbst noch eine Runde zu drehen. Ich weiß nicht, wann meine Mama zurückgekommen ist und es war mir auch egal, denn ich schlief schon tief und fest und träumte vor mich hin.

 

Dann, am zweiten Tag sind wir etwas zu spät aufgestanden – meiner bescheidenen Meinung nach. Ich wollte nämlich schon um 9.00 Uhr bei der Kassa der Albertina stehen, um möglichst früh wieder rauszukommen und um nicht den ganzen Stau abzukriegen. Aber meine liebste Mama war fest der Meinung, dass 10.00 Uhr auch noch reichen würde. Wer würde denn um 10.00 Uhr an einen Sonntag bei der Kassa von einer weltberühmten Ausstellung stehen ?! Tja, einige anscheinend. Ich glaube an diesen Tag habe ich des öfteren die Worte „Ich hab’s dir ja gesagt“ gesagt.

Naja, wir hatten noch Glück im Unglück (wie man’s nehmen will…). Eine nette Frau gab uns zwei Karten und damit konnten wir die Stiege zum Eingang ein großes Stück weiter avancieren (i mag des Wort). Trotz der geschenkten Karten standen wir eine geschlagene Stunde draussen im Nieselregen. Als wir dann endlich bei der Kassa vorbei waren, mussten wir feststellen, dass es hier eine WEITERE Schlange gab !!! Echt, das war das Letzte! Als wir auch endlich diese Schlange hinter uns hatten, konnten wir endlich in das Gebäude der Albertina. Nur um wieder festzustellen, dass hier drinnen 3 weitere Schlangen auf uns warteten. Als wir dann endlich die Ausstellung erreicht hatten, sahen wir, dass verdammt viele Leute sich um, mittlerweile schon, 11.00 Uhr an einen Sonntag Van Gogh anschauen wollten.

Die Ausstellung selber war eigentlich ganz schön. Die Bilder waren der Hammer, die Leute um sich herum nicht. Nachdem wir wieder draussen waren, gingen wir zum Sacherkaffee. Deprimierenderweise mussten wir uns hier auch anstellen… Danach gabs aber eine extrem gute Sachertorte. Danach fuhren wir wieder mit dem Zug nach Steyr.

 

Ich verspürte keinerlei Anregung die Bilder in eine gewisse logische Anordnung zu geben.

 

 

die lange schlange   die noch längere schlange   das wiener Rathaus   fesches Rathaus   ich und Natalie am Adventsmarkt   das hässliche Hundertwasserhaus  der coole Puppenspieler   der coole Puppenspieler 2   der coole Geigenspieler der nur spielt wenn er Geld kriegt  der pfeifende Mann   irgendwas mit Lipizaner  der Mannerladen    suupi haus  und nochmal der Stephansdom

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